Effizienz im Gesundheitswesen

Im BMBF Projekt-EDiMed analysiert CEPRA die Effizienz von medizinischen Telemonitoringanwendungen, zum Beispiel der Fernüberwachung von Patienten mit Defibrillator


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Responsive Steuerung

In Zeiten von staatlich erzwungenen Nachhaltigkeit in Unternehmen sind vor allem flexible und angemessene Bewertungen und Kontrollsysteme nötig, um regulierende Eingriffe einsetzbar zu gestalten.


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Modularisierung

Entwicklung eines Modells zur Identifikation von Markt- und Seiteneffekten sowie zur Analyse von Kostenwirkungspotenzialen von Modularisierungsstrategien für Unternehmen der Antriebstechnik


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Produktarchitekturgestaltung

Entwicklung einer Methodik zur Gestaltung von Produktarchitekturen, die den Änderungsaufwand bei der kontinuierlichen Adaption des Produktprogramms an veränderte Markt- und Kundenanforderungen minimiert.


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Baukastengestaltung

Entwicklung eines Prozesses zur Gestaltung und Bewertung von Baukästen.


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Innovationserfolg

Entwicklung eines Modells zur Bewertung der Innovationsfähigkeit und zur Unterstützung der Produktentwicklung


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Unternehmenscoaching

Entwicklung eines Unternehmenscoachings für ein nachhaltiges Kompetenzmanagement in KMU


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Effizienzbewertung von Dienstleistungskonfigurationen in der Telemedizin (EDiMed)

Viele Projekte im Telemedizinbereich enden mit der Pilotphase, da die technische Funktionsfähigkeit der entwickelten Anwendungen zwar gewährleistet wird und die medizinische Evidenz in der Regel gegeben ist – aber die ökonomischen Wirkungen unklar sind. Ziel von EDiMed ist die Entwicklung eines Effizienzbewertungssystems für Dienstleistungen am Beispiel medizinischer Telemonitoring-Anwendungen. Das Spektrum solcher Anwendungen reicht von der Übertragung von Blutdruckwerten über mobile Endgeräte bis hin zur Fernüberwachung von Patienten mit Defibrilator, bei denen das Implantat automatisch mit einem Monitoring-Gerät kommuniziert und Vitaldaten sowie technische Informationen auf einem gesicherten Server speichert und im Falle potentieller Systemprobleme automatisch eine Alarmmeldung zum Arzt sendet.

In dem Projekt werden technische und ökonomische Parameter ebenso wie subjektive Patienteneinschätzungen über die Qualität der Dienstleistung, den Gesundheitszustand oder die individuelle Lebensqualität in das Bewertungssystem integriert. Durch die Entwicklung und Optimierung der Anwendungen unter Effizienzgesichtspunkten fördert EDiMed die Akzeptanz von Telemedizin, zeigt Potentiale für neue Geschäftsmodelle im Gesundheitsbereich auf und hilft die Lebensqualität betroffener Patienten zu verbessern.

Am Projekt sind Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen beteiligt: Neben CEPRA, das auch die Koordination übernimmt, sind dies Prof. Kolbe (Professur für Informationsmanagement) und Prof. Rienhoff (Professur für Medizinische Informatik an der Universitätsmedizin), beide Universität Göttingen, Prof. Leimeister (Professur für Wirtschaftsinformatik, Universität Kassel) sowie Prof. Greiner (Professur für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement, Universität Bielefeld). Das wissenschaftliche Team wird von Partnern aus der Praxis unterstützt, deren bestehende Anwendungen und Erfahrungen im Telemedizinbereich in die Bewertung einfließen. Für diesen Zweck konnte das Projektkonsortium u.a. die Medtronic GmbH und die T-Systems International GmbH als Praxispartner gewinnen. Multiplikatoren, wie zum Beispiel die Techniker Krankenkasse und die Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, bringen ebenfalls Ihre Expertise in das Projekt ein.

Publikationen im Zusammenhang mit diesem Projekt

  • Drees, A., Langkau, T., Leppert, F., Peters, C., Soltani, N., Gök, M., Menschner, P., Greiner, W., Kolbe, L., Leimeister, J. M., Möller, K., Rienhoff, O. (2011)
    Nutzung von Prozessreferenzmodellen zur Produktivitätsmessung und –steigerung von Dienstleistungen, Controlling, 23. Jg., Heft 10/11

Projektdetails

Websitewww.edimed.de
Laufzeit01.09.2010 – 30.04.2014

Förderung und Betreuung durch

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept „Innovationen mit Dienstleistungen“ gefördert und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Kooperationspartner aus der Industrie

Kooperationspartner aus der Forschung