Effizienz im Gesundheitswesen

Im BMBF Projekt-EDiMed analysiert CEPRA die Effizienz von medizinischen Telemonitoringanwendungen, zum Beispiel der Fernüberwachung von Patienten mit Defibrillator


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Responsive Steuerung

In Zeiten von staatlich erzwungenen Nachhaltigkeit in Unternehmen sind vor allem flexible und angemessene Bewertungen und Kontrollsysteme nötig, um regulierende Eingriffe einsetzbar zu gestalten.


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Modularisierung

Entwicklung eines Modells zur Identifikation von Markt- und Seiteneffekten sowie zur Analyse von Kostenwirkungspotenzialen von Modularisierungsstrategien für Unternehmen der Antriebstechnik


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Produktarchitekturgestaltung

Entwicklung einer Methodik zur Gestaltung von Produktarchitekturen, die den Änderungsaufwand bei der kontinuierlichen Adaption des Produktprogramms an veränderte Markt- und Kundenanforderungen minimiert.


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Baukastengestaltung

Entwicklung eines Prozesses zur Gestaltung und Bewertung von Baukästen.


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Innovationserfolg

Entwicklung eines Modells zur Bewertung der Innovationsfähigkeit und zur Unterstützung der Produktentwicklung


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Unternehmenscoaching

Entwicklung eines Unternehmenscoachings für ein nachhaltiges Kompetenzmanagement in KMU


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Kostenwirkung der Modularisierung (KosMo)

Auf Grund zunehmender Globalisierung und steigendem Wettbewerbsdruck stehen Unternehmen der Antriebstechnik markt- und kundenseitig vor neuen Herausforderungen. Um diesen zu begegnen und die zukünftigen Absatzziele zu erreichen, wird oftmals durch eine Erhöhung der Variantenvielfalt die Produktpalette der einzelnen Unternehmen erweitert. Dies führt zu steigenden Kosten, die sich wiederum negativ auf die Ertragssituation auswirken und über Kostensenkungsprogramme verringert werden müssen. Zur gleichzeitigen Erreichung von Kosten- und Absatzzielen finden vermehrt Modularisierungskonzepte Verwendung. Der Nachteil dabei ist, dass dadurch eine Verlagerung von direkten Produktkosten hin zu indirekten Konzeptions- und Entwicklungskosten erfolgt – potentiell steigen die Gemeinkosten an. Eine präzise Operationalisierung der Kostenwirkung der Modularisierung existiert bislang nicht, so dass dieser Effekt bisher schwer zu quantifizieren ist.

Ziel des Forschungsvorhabens KosMo ist deshalb die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts zur Systematisierung, Strukturierung und Analyse der Kostenwirkungen und Seiteneffekte der Modularisierung. Dadurch sollen Kostentreiber identifiziert werden, auf deren Basis Kostenvergleiche möglich gemacht werden. Anhand dieser Vergleiche und deren Analyse sollen Potenziale für Modularisierung erschlossen werden. Das systematische Betrachten von Modularisierungsstrategien unterstützt die Zielsetzung, einen „optimalen Modularitätsgrad“ unter Markt- und Kostengesichtspunkten zu finden. Dazu ist die Entwicklung eines „Modularity Calculators“ vorgesehen, der zur Steigerung der Transparenz im Unternehmen die Markteffekte und insbesondere die Kostenwirkungen abbildet und damit die Ableitung von Handlungsempfehlungen zur aktiven Steuerung des Modularitätsgrades ermöglicht.

Das über die Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. (FVA) durch die Industrielle Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt wird seit August 2011 am Institut für Logistik und Unternehmensführung an der Technischen Universität Hamburg-Harburg in Kooperation mit dem Center for Performance Research & Analytics sowie verschiedenen Praxispartnern aus der Industrie bearbeitet. Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate.

Publikationen im Zusammenhang mit diesem Projekt

  • Sedlmeier, L., Modularisierung, in: Controlling, Jg. 24 (2012), H. 8, S. 502.
  • Sedlmeier, L., Skirde, H. (2012): Kostenwirkung der Modularisierung, in: FVA Geschäftsbericht 2012.

Projektdetails

Laufzeit01.09.2011 – 31.07.2013

Förderung und Betreuung durch

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. (FVA) im Rahmen des Arbeitskreises "Kostenmanagement" gefördert und betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Kooperationspartner aus der Industrie

Kooperationspartner aus der Forschung